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Abiturfeier 2026

Festlich von der leichten Art

Die Verleihung der Abiturzeugnisse 2026

Festlicher Höhepunkt eines jeden Schuljahres ist die feierliche Verleihung des Zeugnisses der Hochschulreife. Abiturientinnen und Abiturienten waren gekommen, um sich – ein letzter Schritt in ihrer schulischen Laufbahn – feierlich ihr Abiturzeugnis überreichen zu lassen. Weitere Personae der heiter-festlichen Inszenierung: Erleichtert-zufriedene Eltern und Lehrer:innen, gut gelaunte Omas, neugierige Geschwister und wohl gestimmte Musikanten.

EINZUG DER ABITURIENT:INNEN

DER SCHULLEITER

Schulleiter Henning Rußbült gratuliert den Abiturienten und Abiturientinnen zu ihrem erfolgreich bestandenen Abitur;  er bezieht dabei auch die Eltern mit ein, die ihren Teil zum Bildungserfolg ihres Kindes beigetragen haben.

Zum Abitur 2026 wurden 117 Kandidat:innen zugelassen, 112 von ihnen haben das Maturum erreicht. Die Durchschnitts-Abi-Note beträgt 2,17.  44 Abiturient:innen erreichten ein Einser-Abitur, also eine 1 vor dem Komma ihrer Durchschnittsnote, 9 von ihnen die Luxusversion mit der Traumnote 1,0.

Mit einem Blick in die Zukunft wendet sich der erfahrene Schulleiter noch einmal an seine Abiturient:innen. Das Abiturzeugnis eröffne ihnen die Möglichkeit, ein Studium aufzunehmen, eine Berufsausbildung oder Praktikum zu ergreifen. Der erfahrene Pädagoge empfiehlt, bei der Wahl ihrem Interesse zu folgen und sich an dem zu orientieren, was ihnen Freude bereitet. Dann könnten sie eine Menge erreichen.

Der Abiturjahrgang 2025/26 sei ein besonderer gewesen; er sei – so berichtet Rußbült mit Freude – in den Prozess der Namensänderung involviert gewesen. Ab dem 1. August 2026 trägt die Schule den Namen Margot-Friedländer-Gymnasium; ihr Name und ihre Botschaft „Seid Menschen!“ sei für die Schule Auftrag und Orientierung.

Schülersprecher Johann (links im Bild), Emelie, Malin und Julian (stv. Schülersprecher)

Vier Abiturienten, Abiturientinnen werden besonders geehrt für ihren Einsatz im Zuge der Namensänderung. In großer Eigenständigkeit hätten sie die Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag in Kooperation mit der Margot-Friedländer-Stiftung gestaltet. Es folgten Auftritte im Bundesfinanzministerium, in der Berliner Abendschau und beeindruckende Reden im Abgeordnetenhaus anlässlich der Namensgebung des Margot-Friedländer-Platzes, belohnt von Standing Ovations. Der Schulleiter würdigt die Arbeit der Schülersprecher, ihr unglaubliches Engagement, ihre kritische Haltung wie auch ihre Kompromissfähigkeit, ihr Organisationstalent und ihre Durchsetzungsfähigkeit.

DIE MODERATORINNEN

Frisch und frei führten sie durch das volle Festprogramm, die beiden Moderatorinnen Chichi (Q2) und Vanessa (Q2).

SLIPPING through my FINGERS

Der Chor des Hans-Carossa-Gymnasiums singt den beliebten ABBA-Song Slipping through my fingers.

DIE LEHRERREDE

Frau Martius, Lehrerin für Deutsch und Geschichte, sieht die Abiturient:innen am Ende einer langen Entdeckungsreise durch die Schulzeit und den Beginn des Aufbruchs in die unbekannten Weiten der Zukunft – ähnlich der ersten Reise des Kolumbus im Jahre 1492.

Ein besonderer Blick gilt dabei den ersten Schultagen des Jahrgangs. Während einige Schülerinnen und Schüler bereits 2018 ihre gemeinsame Zeit an der Schule begannen, starteten andere 2020 mitten in der Corona-Pandemie. Maskenpflicht, Distanzunterricht und ständig wechselnde Regeln machten den Schulalltag zu einer außergewöhnlichen Erfahrung. Trotzdem habe sich der Jahrgang nicht entmutigen lassen und die besonderen Umstände mit Ausdauer und Zusammenhalt gemeistert.

Wie Kolumbus und seine Mannschaft erlebten auch die Schülerinnen und Schüler Momente der Unsicherheit, aber ebenso Hoffnungsschimmer, wenn das Ziel näher rückte. Mit viel Humor erinnerte die Lehrerin an lange Klausurenphasen, überfordernde Mathestunden, Lerngruppen, digitale Pannen und den inzwischen fast selbstverständlichen Einsatz von ChatGPT. Gleichzeitig würdigte sie die gegenseitige Unterstützung durch Mitschülerinnen und Mitschüler, Eltern und Lehrkräfte, die den Weg bis zum Abitur begleitet haben.

Heute Abend werden Sie Ihr Abiturzeugnis entgegennehmen. Dies ist Ihr persönlicher Triumph. Die Absolventinnen und Absolventen hätten nicht nur Fachwissen erworben, sondern auch gelernt, Herausforderungen zu meistern, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Lösungen zu finden. Diese Erfahrungen seien eine wertvolle Ausrüstung für den nächsten Lebensabschnitt.

Zum Abschluss gibt die Rednerin den jungen Erwachsenen mit auf den Weg, ihre Zukunft neugierig und mutig zu gestalten. Wie jede Entdeckungsreise werde auch ihr weiterer Weg von unbekannten Zielen, neuen Begegnungen und spannenden Möglichkeiten geprägt sein. Mit herzlichen Glückwünschen zum bestandenen Abitur verabschiedet sie den Jahrgang und wünscht allen Absolventinnen und Absolventen viel Erfolg für ihren weiteren Lebensweg.

Frau Martius schloss ihre heiter nachdenkliche Rede mit den Worten: So gehen Sie nun hinaus in eine Zukunft, die nicht fertig geschrieben ist, sondern von Ihnen selbst weitergeschrieben wird.  Ich freue mich schon darauf, irgendwann von Ihnen in den Urlaub geflogen zu werden, mich juristisch beraten zu lassen oder meine alte Farbratte von Ihnen einschläfern zu lassen. Und vielleicht werden Sie eines Tages zurückblicken und sagen: Der wichtigste Schritt war nicht das Ankommen, sondern der Aufbruch. – Herzlichen Glückwunsch zum Abitur!

Als rhetorischen Bonbon hatte die gestandene Deutschlehrerin ein Bingo-Blatt ausgelegt, damit Sie sich nicht langweilen. Sie dürfen mich gern mit dem freudigen Ruf „Bingo!“ unterbrechen.

UNFOLDING SHAPES – MATTER of TIME

Eine Tanzperformance nach Fiona Lie, dargeboten von ???

DIE SCHÜLERREDE

Die Abiturientin Emelie  blickt in ihre Rede auf sechs gemeinsame Schuljahre zurück und nimmt das Publikum mit auf eine persönliche und zugleich humorvolle Reise durch die Schulzeit. Mit einem Augenzwinkern erzählt sie von ihrer anfänglichen Nervosität vor der Rede und erinnerte daran, dass sie schon immer gerne gesprochen habe – eine Eigenschaft, die sie mit vielen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler verbunden habe.

Im Mittelpunkt ihrer Ansprache steht der gemeinsame Weg des Abiturjahrgangs. Sie erinnert an die ersten Schultage, an unzählige Unterrichtsstunden, lange Lernphasen, Klausuren und die eine oder andere Herausforderung – nicht zuletzt im Mathematikunterricht. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass mit dem Abitur weit mehr endet als nur die Schulzeit: Ein prägender Lebensabschnitt geht zu Ende und ein neuer beginnt.

Besonders eindringlich betont sie, dass Noten und Abiturschnitt zwar ein wichtiges Ziel gewesen seien, aber niemals den Wert eines Menschen bestimmten. Stolz könne jeder und jede auf den eigenen Weg sein, auf das Durchhaltevermögen, die überwundenen Rückschläge und die persönlichen Erfolge. Mit den Worten Ich bin stolz auf jeden Einzelnen von euch spricht sie vielen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler aus dem Herzen.

Mit großer Dankbarkeit blickt sie auf die Menschen zurück, die die Schulzeit geprägt haben: Freundschaften, gemeinsame Erlebnisse – etwa auf Klassenfahrten – sowie Lehrkräfte, die den Jahrgang über viele Jahre begleitet und unterstützt haben. Die Schule sei nicht nur ein Ort des Lernens gewesen, sondern vor allem ein Ort, an dem Freundschaften entstanden seien und an dem jede und jeder ein Stück weit herausfinden konnte, wer man ist und welchen Weg man einschlagen möchte.

Zum Abschluss richtet sie den Blick nach vorn. Ob Studium, Ausbildung oder Reisen – für alle Absolventinnen und Absolventen beginne nun ein neuer Lebensabschnitt voller Möglichkeiten. Sie ermutigt ihren Jahrgang, mit Stolz auf die gemeinsame Schulzeit zurückzublicken und zugleich mit Zuversicht in die Zukunft zu gehen. Sie schließt ihre Rede mit herzlichen Glückwünschen an den gesamten Abiturjahrgang 2026.

IN THE END

Der Chor unter Leitung von Frau Zimmer singt In the End von Linkin‘ Park.

ZWEI VERDIENTE

Wichtig für Atmosphäre und Erfolg einer Schule ist auch die Zusammenarbeit mit den Eltern. Thomas Stolt und Xandra Klein, beide im Vorstand der Gesamtelternvertretung,  haben sich langjährig in der Elternarbeit um das Hans-Carossa-Gymnasium verdient gemacht. Schulleiter Rußbült hat dies würdigend dargestellt und den beiden Kämpen für ihren lang anhaltenden Einsatz mit herzlichen Worten gedankt.

DIE ELTERN

In seiner Rede gratuliert der Elternsprecher Thomas Stolt den Abiturientinnen und Abiturienten herzlich zum bestandenen Abitur und wünscht ihnen im Namen der Gesamtelternvertretung alles Gute für ihren weiteren Lebensweg. Gleichzeitig markiert der Abend für ihn selbst und viele engagierte Eltern den Abschluss eines langen gemeinsamen Weges an der Schule.

Im Mittelpunkt seiner Ansprache steht die erfolgreiche Umbenennung der Schule in Margot-Friedländer-Gymnasium. Stolt erinnert an die bewegende Begegnung mit Margot Friedländer vor vier Jahren. Die damals hundertjährige Zeitzeugin habe direkt und mit Freude dem Vorhaben zugestimmt, unserer Schule den Namen Margot-Friedländer-Gymnasium zu geben. Dieser Moment sei der Ausgangspunkt eines langen, manchmal schwierigen, aber letztlich erfolgreichen Prozesses gewesen.

Mit großem Dank würdigte er die zahlreichen Menschen, die sich für die Umbenennung eingesetzt hätten. Neben Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften und Erziehrinnen hebt er insbesondere das Engagement der Schülervertretung hervor, die das Vorhaben mit Ausdauer und Überzeugung begleitet hätten. Die Namensgebung sei deshalb ein gemeinsamer Erfolg der gesamten Schulgemeinschaft und ein würdiger Abschluss eines langjährigen Engagements gewesen.

Zum Ende seines bewegten Rückblicks bedankt sich Thomas Stolt für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Er ermutigt die Eltern, die die Schule nun mit ihren Kindern verlassen, dem Gymnasium auch künftig verbunden zu bleiben und es weiterhin über den Förderverein zu unterstützen. Mit einem persönlichen Ausblick verabschiedet er sich von der Schulgemeinschaft und betont, dass die in dieser Zeit entstandenen Kontakte und Freundschaften für ihn weit über die Schulzeit hinaus Bestand haben werden.

DER FÖRDERVEREIN

Herr Schulte, der Stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, gratuliert den Abiturientinnen und Abiturienten herzlich zum bestandenen Abitur und richtetet seine Glückwünsche auch an Eltern, Angehörige und Lehrkräfte. In seiner Ansprache stellt er die Arbeit des Fördervereins vor, der das Schulleben mit zahlreichen Projekten und Anschaffungen unterstütze. Ermöglicht werde dieses Engagement durch die Mitgliedsbeiträge vieler Eltern sowie durch Spenden.

Als Beispiele nennt er unter anderem die Finanzierung eines neuen Projektors für die Aula, neuer Lötstationen, die Unterstützung des interkulturellen Fastenbrechens sowie des Sektempfangs im Anschluss an die Feier. Abschließend ermutigt er die Absolventinnen und Absolventen, die sich nun bietenden Chancen mutig zu nutzen und auf die eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Mit den besten Wünschen für ihren weiteren Lebensweg verabschiedet er den Abiturjahrgang 2026.

MAN in the MIRROR 

Der Chor singt unter Leitung von Frau Zimmer den Michael-Jackson-Song Man in the Mirror.

DIE ABITURIENTEN und ABITURIENTINNEN

Die letzten Meter, roter Teppich – auf dem Weg zum Abiturzeugnis

Am Ende von 12 Schuljahren: das Abiturzeugnis incl. Berechtigung zum Hochschulstudium. Noch hält es Tutor Herzig in der Hand. Assistierend Frau Scholz, die als Pädagogische Koordinatorin diesen Jahrgang mit ruhiger Hand und freundlicher Lenkung zum erfolgreichen Schulabschluss geführt hat.

Tutor Hentschel strahlt und sie greift zu, bestärkt von ihren neun Kumpels aus dem Leistungskurs Physik.

Neun Abiturientinnen haben die zwei von der männlichen Minderheit in ihre wärmende Mitte genommen. Die junge Tutorin Frau Hennecke , übrigens ganz rechts, amüsiert’s. Die Modezeitschrift VOGUE hat wegen des Fotos angefragt. Der Eindruck, dass einige nur ein leeres weißes Blatt erhalten hätten, wird von der Homepage-Redaktion nicht geteilt.

Gute Noten zu verteilen mach Spaß. Tutor Schulz freut sich und die Jungens im Hintergrund machen mit.

Er holt sich jetzt auch ’ne Sonnenblume ab – und den großen Zettel, sein Abschluss-Zeugnis, erworben nach 12 Jahren Schule. Seine Tutorin Frau Wyzisla überreicht es ihm mit Wohlgefallen.

Denn was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen.

(Goethe, Faust I, Studierzimmer)

 

DIE EHRUNGEN

Dr. Müller übergibt den 1. Preis des Philosophiewettbewerbs an Elisa. Thema ihres ausgezeichneten Essays Menschlichkeit besteht vor allem in kritischer Selbstreflexion.

Auch in diesem Jahr konnten alle Kandidaten und Kandidatinnen das angestrebte Cambridge-Zertifikat in Empfang nehmen, 4 der 10 teilnehmenden Abiturienten und Abiturientinnen sogar mit dem Traumergebnis C2, das bedeutet für die Sprachkenntnisse: near native, also beinahe muttersprachlich: Congratulations!

Frau Zimmer ehrt Schüler und Schülerinnen des Grundkurses Musik. Sie haben in verschiedenen Gruppen Protestsongs komponiert und vier Songs beim Schulwettbewerb „Eine Welt für alle“ eingereicht. Zwei Songs „Planet SOS“ und „* Them Nestlé Guys“ haben jeweils einen Preis gewonnen.

Johann, einsatzfreudiger Schülersprecher, auf seinem Weg; in der Hand eine Ehrung für seine besonderen Leistungen im Fach Physik.

Helena, Konstantin und Friedrich erhalten die Bestenpreise der Gesellschaft Deutscher Chemiker für ihre hervorragenden Leistungen im Fach Chemie, überreicht von Frau Jock.

Die reine Eins, eine Eins-Komma-Null als Durchschnittsnote – diese besondere Leistung haben in diesem Jahrgang neun Abiturienten, Abiturientinnen erreicht, hier geehrt von ihrer Pädagogischen Koordinatorin Frau Scholz und ihrem Schulleiter Herrn Rußbült. Im Bild von rechts: Jonathan, Konstantin, Johanna, Lena, Annika, Victoria, Johann, Julian und Elisa.

BELLA CIAO 

Chor und Ensemble des HCG spielen und singen das Traditional Bella Ciao. Im Bild auch das Regie-Pult unserer Technik-AG. Danke für den Abi-Sound.

DER HCG-ABI-JAHRGANG 2026

Das sind sie: Unsere Abiturientinnen und Abiturienten das Abi-Jahrgangs 2026!

DER FÖRDERVEREIN lädt zum EMPFANG

Große Foto-Strecke

mit Impressionen und Charakterstudien
an einem schönen warmen Sommerabend hier>.

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Text: Heun  *  Fotos: Heun; Stolt (2)
Falls diesem oder jener ein Foto nicht zupass kommt, mailen Sie es mir bitte; ich nehme das Foto umstandslos und stante pede aus dem Netz.
Manfred Heun
heun@hcog.de