Girls’Day 2017

Minus 196 °C. Das ist die Temperatur von flüssigem Stickstoff, der zum Kühlen im Werk der Leuchtmittelfirma Osram genutzt wird. Das Osramwerk war die erste Station, die von den Mädchen im Zuge des Girlsday 2017 besucht wurde. Hier konnten die Mädchen der 6a bewundern, wie Quarz auf über 1500 °C erwärmt wurde, sodass es anschließend in eine beliebe Lampenform gezogen werden konnte. Zum Abkühlen der hergestellten Lampen wird der zuvor genannte flüssige Stickstoff genutzt, der in großen Kühltürmen außerhalb des Werks gelagert wird.

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Nach der umfassenden Führung durch das Osramwerk erfolgte ein kurzer Fußmarsch zum nahegelegenen Siemensgebäude. Dort warteten zwei weitere interessante Stationen auf die Mädchen.

Wie bereits in den Vorjahren war die Station „Ele-box“ ein besonderes Highlight. An dieser Station konnten die Mädchen kleine Solaranlagen bauen oder auch einen Kondensator mit einem lauten Knall entladen. Die teils komplexen Schaltungen wurden mithilfe von Mitarbeiterinnen von Siemens gebaut, die jedoch lediglich dann einschritten, wenn die Mädchen vor einem gravierenden Problem standen.

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Eine besondere Innovation in diesem Jahr stellte die neue Station „Löten“ dar. Nach einer kurzen Übungsphase löteten die Mädchen selbstständig zwei verschiedene Leuchtdioden auf eine Platine, welche anschließend mit einer Batterie abwechselnd zum Leuchten gebracht werden konnten. Das Löten stellte für fast alle Mädchen eine völlig neue Erfahrung dar, deren Umsetzung die Mädchen jedoch begeistert durchführten.

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Zum Abschluss des Girlsday wurde den Mädchen das Prinzip eines 3D-Druckers vorgestellt, während sie sich gleichzeitig mit Wraps, Kuchen und Getränken stärken konnten. All diese Stationen und die herzliche Betreuung durch Siemens trugen dazu bei, dass der Girlsday den Mädchen sehr viel Freude bereitet hat.

Fotos und Text: Hentschel