Am Insektenhotel

In unserem Schulgarten gibt es verschiedene Insektenhotels.

Bereits ein Blick auf eines der Insektenhotels zeigt, dass es gut angenommen wurde. 5 Brutröhren wurden schon mit Steinchen und Lehm zugemauert.

Mauerbienen sind auf der Suche nach Hohlräumen, um darin ihren Nachwuchs aufzuziehen. Sobald sie einen geeigneten Ort gefunden haben, beginnen sie Pollen als Nahrung für den Nachwuchs einzutragen; dabei bestäuben sie eine große Menge an Blütenpflanzen.

Mehrere Kammern legt sie hintereinander an und wenn alles getan ist, wird der Eingang verschlossen. Im nächsten Frühjahr gräbt sich dann die neue Genaration den Weg frei.

Es ist aber nicht immer so leicht, den Nachwuchs durchzubringen. Hier lauert schon eine Feuer-Goldwespe und wartet auf den richtigen Augenblick. Sie möchte ebenfalls ein Ei in die Brutröhre ablegen. Ihr Nachwuchs soll sich dann von Bienenlarve und Pollen ernähren.

Auch das Weibchen des Trauerschwebers ist auf der Suche nach Brutröhren der Mauerbiene. Sie schwebt in der Luft, um einen guten Einblick in die Tunnel zu bekommen. Wenn sie eine Mauerbienenröhre erkennt, schleudert sie mit einer wippenden Bewegung des Hinterleibs im Flug ein Ei in die Brutröhre. Kein schöner Umgang mit dem eigenen Nachwuchs, aber wohl sehr erfolgreich.

Am Insektenhotel sind aber auch andere Wildbienenarten. Hier im Bild eine nur 4 mm große, die in den Hohlräumen von Schilfhalmen Bruträume findet.

Text und Fotos: Behrens