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Dachaufbauten

DEKONSTRUK
TIVISTISCHE
DACHAUF
BAUTEN

 

Lana: Rote Glaswürfel

Kunstlehrerin Frau Grünthal:

Schüler*innen zwei meiner Grundkurse haben sehr interessante Modelle zum Thema „dekonstruktivistische Dachaufbauten“ gestaltet, die für zwei Wochen im Foyer der Schule auf einem großen Tisch präsentiert wurden.

 

FFF:  FORM FOLLOWS …

Der Dekonstruktivismus ist eine zeitgenössische Strömung der Architektur, die sich die Maxime gesetzt hat „form follows fantasy“ und damit einen Gegensatz zum strengen Bauhausprinzip „form follows function“ setzt. Hier ein Beispiel:

Frank Gehry: Disney Concert Hall, Los Angeles, 2003

Der Stil des Dekonstruktivismus gilt als eine Architektur „ohne Regeln“,
bestimmte Merkmale sind dennoch typisch:

• ungewöhnliche Formensprache: organisch, asymmetrisch, kaum rechte Winkel
→ Auflösung gewohnter statischer Verhältnisse

• dynamische Raumkonzeption, Überlagerungen, Durchdringungen von Elementen
→ „aus sich herauswachsend“

• wenig Zusammenhang zwischen Innenraum und Außenform

• geneigte Decken und Wände (der konvex/ konkaven Fassadenteile)

• ohne offensichtliche Hauptfassade → wo ist der Eingang?

• Raumöffnungen an ungewohnten Stellen

• untergeordnete Element erhalten ein betontes Eigenleben (Vordächer, Geländer, Treppen, etc.)


Lilo: Metallorganisch

 

Aufgabe der Grundkurse war, einen Dachaufbau für ein Bürogebäude zu entwerfen (im Modell ein schlichter Karton), als Konferenz- und Veranstaltungsraum mit dazugehöriger Terrasse.

Beim Betrachter sollten dabei Assoziationen zur Gesamtform entstehen, ein fließender Übergang zwischen Innen- und Außenbereich (Terrasse) geschaffen und mit einer ungewöhnlichen Materialität bzw. mit Materialkontrasten gearbeitet werden.

 

Brian: Schiff ahoi

 

Julia: Luftiger Dachgarten

 


Selina: Sandburg und Segel

 


Lea: Meerestier Qualle

 


Patrick: Tektonische Eisplatten

 

Vincent: Walfisch oder Gürteltier?

 

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Fotos: Grünthal (6), Heun (3), Wikipedia (1)
Text: Grünthal