Preloader image
   

Abi 2020

Trotz Corona festlich – und mit Abstand

Die Verleihung der Abiturzeugnisse 2020

Eine Veranstaltung mit 450 Menschen in einem Raum, 112 Abiturient*innen mit Familienangehörigen und Freunden, das geht, aber nicht in Corona-Zeiten mit ihren strengen Verkehrsregeln. So entschied sich die Schulleitung für drei Veranstaltungen, jeweils 40 Abiturient*innen mit je zwei Familienangehörigen und genügend Abstand und viel frischer Luft von außen.

BEGRÜSSUNG

Schulleiter Rußbült dankt in seiner Begrüßungsrede der Stellvertretenden Schulleiterin Frau Zarth und der Pädagogischen Koordinatorin Frau Schiwietz, die Außerordentliches hätten leisten müssen, um diesen Schülerjahrgang in den corona-verwirbelten Zeiten zu einem angemessenen Abschluss zu führen, nämlich zu regulären Prüfungen und einem soliden Abiturzeugnis. Beides sei gelungen und gelte es nun zu feiern.

112 Schüler*innen erhalten das Zeugnis der Hochschulreife, 37 mit einer 1 vor dem Komma und drei mit der Traumnote 1.0. Die HCG-Abitur-Durchschnittsnote liegt in diesem Jahr bei 2.2 und damit wieder über dem Berliner Schnitt. Gratulation!

Die Bühne – im Foto hinter Herrn Rußbült – wurde von Noah Winau, Manuel Schäfer und unserem Hausmeister Herrn Deinert aufgebaut; die Bühnenelemente wurden von vom Militärhistorischen Museum Gatow, mit dem die Schule ein Kooperationsverhältnis pflegt, gesponsert und transportiert. Dafür sagt der Schulleiter Dank.

 

ZWISCHENSPIEL

Klavier: Herr Mertens

 

PÄDAGOGISCHE KOORDINATORIN

Frau Schiwietz, gestandene Koordinatorin, blickt kurz zurück. Corona hätte die Landschaft verändert: wochenlanger Schulausfall und großer Druck in der Öffentlichkeit, die Abiturprüfungen ganz zu streichen. Im Endeffekt, so schmunzelt sie, sind für die Abiturient*innen vier Motto-Tage ausgefallen. Vieles gab es aber neu zu organisieren. Dabei seien die Abiturient*innen, so resümiert sie mit Dank, „ganz überwiegend unglaublich verantwortungsbewusst und zuverlässig mit allen Anforderungen umgegangen“.

Die Durchführung der Prüfungen war aus ihrer Sicht richtig; in dieser schwierigen Zeit, so bescheinigt sie den Abiturient*innen, haben sie alle einen großen Schritt in Richtung Autonomie und Eigenverantwortlichkeit getan. Widrige Umstände wollen gemeistert werden, das gehöre zum Prozess des Erwachsenwerdens dazu.

In diesem Sinne wendet sie sich zum letzten Mal an ihre Abiturient*innen: „Wachsen Sie schön weiter, erfüllen Sie sich Ihre Träume, reisen Sie, sobald es wieder gut möglich ist, entdecken Sie sich und die Welt – machen Sie es gut!“

 

SCHULLEITER

Herr Rußbült sieht in dem bestanden Abitur einen großen Schritt in die Selbständigkeit. Die unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen hätten in ihrem ambitionierten pädagogischen Bemühen hervorragende Arbeit geleistet und so die Jugendlichen auf die Arbeitswelt vorbereitet. Dabei sei es um den Erwerb von Kompetenzen und Fachwissen, aber auch um die Entwicklung von Empathie und sozialem Miteinander gegangen.

Am Morgen habe er als Vater an der Verabschiedungsfeier seines geistig behinderten Sohnes teilgenommen. Die Freude und der Lebensmut der Jugendlichen habe ihn sehr beeindruckt. Mit Freude und Lebensmut kämen die Absolventen auch mit eventuellen Rückschlägen zurecht, sei es im eher persönlichen Bereich oder bei dem Bestreben, die Zukunft unseres Landes zu gestalten. In diesem Sinne beschwor er die jungen Erwachsenen, ihr Leben in die Hand zu nehmen und mutig und lebensfroh einer rosigen Zukunft entgegenzugehen.

Als Schulleiter dankt Herr Rußbült dem stets helfenden und unterstützenden GEV-Vorstand, dessen Zusammenarbeit mit der Schulleitung in den Corona-Monaten von ganz besondere Wichtigkeit waren.

 

Die Stellvertretende Schulleiterin Frau Zarth (links) und Frau Lose, Mitglied des Schulleitungs-Organisationsteams, übergeben Dankessträuße an Frau Alten (ganz links im Bild), Frau Gellekum und Herrn Stolt, alle drei Mitglieder des Vorstandes der Gesamtelternvertretung..

 

ELTERVERTRETERIN

Frau Gellekum gratuliert als Vorsitzende der Gesamtelternvertretung den Abiturient*nnen zum erfolgreichen Abschluss ihrer Schulzeit, wobei die letzten drei corona-beeinträchtigten Monate mit Irritationen verbunden gewesen seien.

Auch für die Eltern sei das ein besonderer Tag, erinnerten sie sich doch noch des ersten Schultages ihrer Kinder in der Grundschule, die bunte Schultüte im Arm. Nun sei es für die Eltern die Zeit des Loslassens, Loslassen in einer unsicheren Zeit. Da gelte es für die Abiturient*nnen mit Umsicht auch neu sich eröffnende Chancen zu nutzen. Diesen Optimismus bekräftigt sie mit zwei Goethe-Zeilen:

Wo so viel sich hoffen lässt,
ist der Abschied auch ein Fest!

 

Mit Blumen würdigt die Elternvertreterin die Arbeit des Homepage-Redakteurs Heun und der Sozialpädagogin Müller. Beide freut’s.

In den beiden vorhergehenden Durchgängen der Zeugnisverleihung hatte Frau Gellekum schon weitere Blumensträuße als Ausdruck des Dankes der Elternvertretung verteilt; so an Frau Zarth, Frau Schiwietz, Frau Lose und Herrn Mertens, als die vier Organisatoren der Feier, an den Schulhausmeister Herrn Deinert und das Reinigungsteam, ohne die die Feier nicht hätte stattfinden können, und an Frau Keisers für ihre engagierte Arbeit im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung.

 

ABSCHIED I

8 Jahre Elternvertreterin, davon 6 Jahre als Vorsitzende der Gesamtelternvertretung: Da hat Frau Gellekum ein prächtiges Lob und viel Dank verdient. Schulleitung wie GEV und Förderverein würdigen ihren Einsatz für die Zusammenarbeit von Elternschschaft, Kollegium und Schulleitung – und dies letztlich im Sinne einer gedeihlichen und harmonischen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler am HCG.

Herr Witthinrich, Vorsitzender des Fördervereins, und Frau Alten vom GEV-Vorstand danken Frau Gellekum mit einer eigens gestalteten Würdigungskarte und einem Musical-Gutschein. Außerdem wird sie zum Ehrenmitgleid des Fördervereins ernannt.

Die Stellvertretende Schulleiterin Frau Zarth dankt Frau Gellekum mit Blumen und einem Präsent.

 

ABSCHIED II

Fünf Jahre war Herr Rüßbült Schulleiter des Hans-Carossa-Gymnasiums. In dieser Zeit hat er im schulischen Leben des HCG vieles angestoßen, in die Gänge gebracht und weiterentwickelt. Dabei halfen ihm pädagogisches Engagement, Durchsetzungsfreude, Beharrlichkeit und Wärme im menschlichen Umgang.

Viel Dank für seinen Einsatz am HCG und  herzliche Wünsche für seine neue Tätigkeit begleiten den Scheidenden. GEV und Förderverein wünschen Glück; kleine Abschiedsgeschenke machen beiden Seiten Freude. Nun hat Herr Rußbült in Hakenfelde angeheuert: Er wird ab dem 13. Juli 2020 dort das Schulamt Spandau leiten. Hier die Besetzung der Abschiedsszene (von links): Frau Alten und Frau Gellekum, Herr Rußbült, Schultüte, Herr Stolt (GEV),  Herr Witthinrich und Herr Mahling (Förderverein) und – im Profil – Herr Holst (GEV). Im Hintergrund und amüsiert: (von links) eine langjährige Reinigungskraft (verdeckt), Schulhausmeister Deinert und Frau Lose.

ZWISCHENSPIEL

Am Klavier: Herr Mertens

 

DIE ZEUGNISSE

112 Abiturzeugnisse, 112 Meilensteine in der Bildungslandschaft, wurden in drei Veranstaltungen den strahlenden Erwerbern von ihren Tutor/innen – feierlich und von Applaus begleitet – übergeben. Hier Fotos vom dritten Durchgang.

 

Der Weg zum Abitur(zeugnis); das Tutorium Mertens ist am Ziel.

 

In voller Pracht: die acht Tutand*innen aus dem Kunstkurs von Frau Graf. Die Ästhetik des Parallelismus schnurrt.

 

Ein letzter Blick: Frau Wagner ihren Tutand*innen zugewandt.

 

Und dann geht’s ab … ins Leben …

 

… mit FOTOTERMIN

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

















 

_____
Text: Heun
Fotos: Heun, Rußbült (2)

 

Falls diesem oder jener ein Foto nicht zupass kommt, mailen Sie es mir bitte; ich nehme das Foto umstandslos und stante pede aus dem Netz.
Manfred Heun
heun@hcog.de